Mittwoch, März 22, 2006

Ein Unentschieden gegen TuS Mecklenheide

In einem hitzigen Duell trennten sich der TSV Bemerode und der TuS Mecklenheide 2:2. Von Beginn an machten die Mecklenheider das Spiel und gingen durch Nils Domday in der 9. Spielminute in Führung. Nach einem Eckball schubste der Stürmer das Leder glücklich über die Linie. Mit dieser frühen Führung igelten sich der TuS`ler hinten ein und überließen dem TSV Bemerode das Spiel. Der TSV war den Mecklenheidern spielerisch weitestgehend überlegen, aber nicht zwingend genug um klare Torchancen herauszuspielen. Schüsse aus der zweiten Reihe landeten auf den benachbarten Trainingsplatz.

Im zweiten Durchgang ersetzte José Rubiano, Christian Nesser und brachte ein wenig mehr Leben in die Partie. Nun kamen die Bemeroder auch zu einigen Torchancen. In der 75. Spielminute pfiff der umsichtige Schiedsrichter zur Verwunderung der Mecklenheider Zuschauer Elfmeter. Für viele nicht zu sehen hielt ein Gegenspieler den Bemeroder Rubiano am Trikot fest. Den Strafstoß schoss der gefoulte Spieler selbst und konnte somit zum 1:1 ausgleichen.
Nur wenige Minuten später ging der TSV dann auch mit 2:1 in Führung. In der 83. Spielminute spielte M. Tsanis einen langen Ball vor das Mecklenheider Tor und der bis dahin sicher agierende Keeper unterlief den Ball und Ö. Gedik (siehe Foto)konnte abstauben.

Der TuS dezimiert sich zum Ende dann noch selbst in dem der Mittelfeldakteur (Nr. 10) wegen Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwiesen wurde. Kurz vor Ende der Begegung zeigte der SR 5 Nachspielminuten an und Mecklenheide kam noch einmal zum Eckball. Kurz auf den kurzen Pfosten gespielt, löffelte sich der Bemeroder Schlussmann J. Schlösser (siehe Foto) das Ding selbst hinein.

Fazit: Ein durchaus hart geführtes Duell zweier Aufstiegskonkurrenten. TSV spielerisch überlegen mit deutlicher Abschlussschwäche und Mecklenheide leidenschaftlich. Zwei Standards reichten zum Punktgewinn.
Für das kommende Spiel am Sonntag bei SV 07 Linden um 15.00 Uhr sollte man von Beginn an aggressiver zur Sache gehen.

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